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Warum die Hochstraße immer noch die beste Lösung ist

Fakten & Einschätzungen

Die neue Hochstraße muss nur 22 m breit sein und passt dann durch die Stadt.

  • Hessen Mobil plant aufgrund der Entwurfsklasse 2 (EKA 2) den Ersatzbau der Hochstraße durch Wetzlar. Diese Klasse findet allgemein bei Fernautobahnen Anwendung, bei denen zwischen den Anschlussstellen 5 Km und mehr liegen. Sie ist mit Randstreifen 33 m breit. Diese Bedingungen sind in der Stadt jedoch nicht gegeben. Die Auf- und Abfahrten liegen im Bereich von wenigen Hundert Metern..
  • Wir meinen, dass hier die kostengünstigere Klasse EKA 3 explizit für Stadtautobahnen angewendet werden müsste. Deren Dimensionen erlaubt bequem den Bau durch die Innenstadt Wetzlars, denn sie wäre nur 22 m breit. Sie könnte den Lahnberg passieren, ohne dass dieser angetastet werden müsste. Und sie ließe auch genug Platz, sodass keine Bauwerke entlang der Hochstraße abgerissen werden müssten. Standstreifen sind nicht notwendig. Diese würden bei den kurzen Strecken zwischen Auf- und Abfahrten auch nicht sinnvoll sein.

Wir zweifeln das berechnete Verkehrsaufkommen wie von Hessen Mobil ermittelt an 

  • Wir hegen Zweifel am von Hessen Mobil genannten, zukünftigen Verkehrsaufkommen von und nach Wetzlar. Nach unserer Erkenntnis wurden die 2017 gemessene Verkehrszahlen nicht auf das Jahr 2030 hochgerechnet. Mit der Folge, dass die beiden Rampen, die die Hochstraße bei einer Umgehung ersetzten müssten, von Hessen Mobil einspurig ausgelegt würden. Diese Streckenführung könnte aber den Quellverkehr in 2030 nicht vollständig aufnehmen. Dafür wären 2-spurige Rampen mit 18 m Breite notwendig. Das sich ergebende Erscheinungsbild käme dann der jetzigen Hochstraße sehr nahe. Als Folge des zu niedrig berechneten Verkehrsaufkommen käme es zu Staus um den Bereich Gloelknoten. Rückstaus wären ebenfalls die Folge.

Jede Umfahrung ist teurer als eine neue Hochstraße nach EKA 3 (Stadtautobahn) 

  • Kämen die alternativen Streckenführungen (Tunnel/offener Einschnitt/Dilltrasse) um Wetzlar zur Verwirklichung, müssten auch die Anschlußstellen "Hermannstein/Asslar", "Wetzlarer Kreuz" und "Wetzlar-Ost" in ihren Dimensionen angepasst werden. Diese zusätzlichen Kosten verteuern die Umgehungen enorm.
  • Gleiches gilt für den Bau der Zufahrten von und nach Wetzlar. Auch die hier anfallenden Kosten würden dann als Zusatz bewertet werden müssen, wenn die alternativen Trassen die Hochstraße ersetzen würden.

Ohne Hochstraße kein Lärmschutz für Garbenheim 

  • Würde die Hochstraße nicht mehr errichtet, würden die Strecken zwischen Altenberg und Wetzlar-Ost zur Kreisstraße zurückgestuft. Kreisstraßen erhalten aber prinzipiell keinen Lärmschutz. Und so gäbe es auch für Garbenheim keine Möglichkeit mehr, jemals eine Lärmschutzwand zu erhalten.

Starke Lärmbelästigung und Nachteile für die Gemeinden am Rand von Wetzlar

  • Jede Umgehung bedeutet mehr an Lärm für Asslar, Hermannstein, Naunheim, und Lahnau. Denn der Verkehr würde verstärkt an deren Haustüren vorbeilaufen. Pendlern aus Solms und Lahnau drohen längere Anfahrtswege zu ihren Arbeitsplätzen. Wir glauben, dass die Landstraßen zwischen Giessen und Wetzlar und zwischen Solms und Wetzlar stärker frequentiert würden.

Jährlich zusätzlich bis zu 10.600 Tonnen CO2 mehr 

  • Bei einer Umfahrung von zusätzlich ca. 4,1 bis 5,2 km Wegstrecke werden jährlich zusätzlich bis zu 10.600 Tonnen CO2 ausgestoßen oder mehr als 4.500.000 Liter Benzin verbraucht. Hier sind nur PKWs (Benziner) gerechnet, die wirkliche Zahl ist deutlich höher! Für einen Berufspendler bedeutet eine Umfahrung zwischen 8,2  und 10,4 km tägliche Zusatzstrecke (1.708 bis 2.166 km im Jahr)

Flächenverbrauch ist viel zu hoch

  • Unser Flächenverbrauch ist noch immer viel zu hoch: Täglich werden in Deutschland rund 58 Hektar als Siedlungsflächen und Verkehrsflächen neu ausgewiesen. Dies entspricht einer Flächenneuinanspruchnahme – kurz Flächenverbrauch – von circa 82 Fußballfeldern.
  • Bis zum Jahr 2030 will die Bundesregierung den Flächenverbrauch auf unter 30 Hektar pro Tag verringern. Die Bundesregierung strebt bis 2050 sogar das Flächenverbrauchsziel Netto-Null (Flächenkreislaufwirtschaft) an. (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, 6.9.2019) 
  • Für Hessen beziffert der Agrarökonom Dr. Günter Lißmann vom Regierungspräsidium Kassel den Flächenverbrauch von 1993-2011 auf 5 Hektar pro Tag.  Wenn man dies hochrechnet, dann sei in Deutschland der letzte Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche im Jahr 2250 verbraucht und in Hessen wäre das bereits im Jahr 2200 der Fall. (Bauernverband Gießen/Wetzlar/Dill, 7.8.2019)

Grafik der Woche 2020 KW02 Flaechenverbrauch 200108

Quelle: Deutscher Bauernverband e.V.


 

Umweltziele der Regierung im Widerspruch zum Abriss


 

Umweltministerium

Die Aussagen von Umweltministerin Svenja Schulze: "Alle müssen weniger Sprit, Öl und Gas verbrauchen." 

LESEN SIE HIER DIE GESAMTINTERVIEW

 


 

Umweltbundesamt

Etwa 46 Prozent der Siedlungs- und Verkehrsflächen sind versiegelt, das heißt bebaut, betoniert, asphaltiert, gepflastert oder anderweitig befestigt. Damit gehen wichtige Bodenfunktionen, vor allem die Wasserdurchlässigkeit und die Bodenfruchtbarkeit, verloren. Mit der Ausweitung der Siedlungs- und Verkehrsflächen nimmt auch die Bodenversiegelung zu.

Diese immer noch hohe Zunahme versiegelter Flächen ist vor allem auf das stetige Wachstum der Verkehrsflächen zurückzuführen, denn mit 50 bis 70 % weisen Verkehrsflächen einen vergleichsweise hohen Anteil versiegelter Fläche auf.

Ökologische Auswirkungen:

Eine übermäßige Bodenversiegelung hat unmittelbare Auswirkungen auf den Wasserhaushalt. Zum einen kann Regenwasser weniger gut versickern und die Grundwasservorräte auffüllen, zum anderen steigt das Risiko, dass bei starken Regenfällen die Kanalisation oder die Vorfluter die oberflächlich abfließenden Wassermassen nicht fassen können und es somit zu örtlichen Überschwemmungen kommt.

Auch das Kleinklima wird negativ beeinflusst: Versiegelte Böden können kein Wasser verdunsten, weshalb sie im Sommer nicht zur Kühlung der Luft beitragen. Hinzu kommt, dass sie als Standort für Pflanzen ungeeignet sind, welche somit als Wasserverdunster und als Schattenspender ausfallen.

Vor allem wird die natürliche Bodenfruchtbarkeit durch eine Versiegelung der Böden massiv beeinträchtigt. Wenn der Boden dauerhaft von Luft und Wasser abgeschlossen ist, geht die Bodenfauna zugrunde, welche wiederum wichtige Funktionen für den Erhalt und die Neubildung von fruchtbaren Böden erfüllt.

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Bundesverkehrsministerium

Eine Umfahrung widerspricht der "Innovation 2" des Bundesverkehrswegeplan 2030 (Vorwort, Seite I) “Wir stärken das Prinzip Erhalt vor Aus- und Neubau."

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 Bodenfunktionsbewertung

Bodenfunktionsbewertung im Bereich der geplanten Trassenführung zeigt, dass extrem hochwertige Böden in ihrer Funktion beeinträchtigt werden. 

LESEN SIE HIER DIE GESAMTANALYSE 


Unterzeichnen Sie die Online-Petition und treten Sie somit für den Erhalt der bestehenden Trasse der B49 als Hochstraße durch Wetzlar ein. Vielen Dank!

Aktuelles

Worum geht´s? Wen betrifft´s?

Was ist das Ziel? Warum wurde die BI gegründet?

Wir setzten uns für den Erhalt der bestehenden Hochstraße durch Wetzlar ein und lehnen die möglichen Alternativen östlich und westlich von Wetzlar-Dalheim vehement ab. Dafür führen wir folgende Gründe auf:

WEITERLESEN ...

Wer ist betroffen?

Verschlechterung der Lebensqualität u.a. für Einwohner von Dalheim, Aßlar, Naunheim: Lärmbelästigung, Luftqualität...

Ein 90 bis 120 Meter breiter Graben mit 6 Spuriger Straße wird da entstehen, wo heute die Menschen spazieren gehen, Fahrrad fahren, Natur genießen.

Allein die Verlängerung der Pendelstrecke um 6km bedeutet nach konservativer Recnung 12.600 Tonnen mehr CO2 Ausstoß. Schlimmer noch: da Dalheim die „natürliche Lunge Wetzlars“ ist, wird dieser Mehrausstoß anstelle von Frischluft in die Stadt Wetzlar getragen.

Wie kann ich als Einzelner helfen? Was kann ich machen?

Treten Sie unserer BI bei, melden Sie sich dazu mit Ihrer vollständigen Anschrift, mit Handy- und Festnetznummer. Sie müssen keinen Beitrag zahlen. Es wäre aber sehr hilfreich, wenn Sie uns aktiv unterstützen. Es ist dennoch kein Muss.

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